Erste Probe mit unserer Solistin Charlotte Stickel

Was für ein Auftakt! Die erste gemeinsame Probe mit unserer diesjährigen Solistin Charlotte Stickel hat nicht nur Vorfreude auf unsere Sommerkonzerte geweckt, sondern uns direkt in die Klangwelt zweier außergewöhnlicher Werke entführt: dem Konzert von Anton Hofmeister und der „Sonata per la Grand’ Viola“ von Niccolò Paganini.

Charlotte, die derzeit ihren Master an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Hartmut Rohde absolviert, war nach der Probe voller Begeisterung:

„Es war eine riesige Freude heute die erste Probe zusammen mit dem Orchester zu haben. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, die ganzen Musiker*innen zu sehen – lauter motivierte, enthusiastische Augen vor mir – und mit der wunderbaren Dirigentin zu proben. Es war sofort eine warme, positive Stimmung.“

Charlotte spielt ein Instrument, das selten im Rampenlicht steht: die Bratsche. Doch gerade sie ist es, die in diesem Programm strahlend zur Geltung kommt. Für Charlotte ist die Bratsche viel mehr als ein Orchesterinstrument:

„Die Bratsche wird immer präsenter als Soloinstrument im klassischen Konzertleben. Sie vereint die Tiefe und Wärme des Cellos mit der Brillanz der Geige – und bringt dabei ihre ganz eigene Klangwelt mit. Die vielen Farben, die in ihr stecken, hört man besonders deutlich in dem Programm, das wir gemeinsam aufführen werden.“

Wir freuen uns sehr, mit Charlotte eine leidenschaftliche Musikerin an unserer Seite zu haben, die nicht nur ihr Instrument, sondern auch die gemeinsame Arbeit mit dem Orchester liebt. Die Sommerkonzerte am 12. und 13. Juli versprechen große musikalische Momente.

Also: Schon mal vormerken – und sich auf ein besonderes Klangerlebnis mit Charlotte Stickel und dem Sinfonieorchester Steglitz freuen!

„Klanglandschaften“ bei unseren Sommerkonzerten

Unsere Sommerkonzerte am 7. und 8. Juli in der Ev.-Freikirchlichen Gemeinde in Steglitz und in der Emmauskirche in Kreuzberg waren ein großer Erfolg und ein Erlebnis auch für uns Mitspielende. Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll erforderte viel Konzentration vom Orchester. Das intensive Spiel unserer Solistin Alexandra Balog schlug das Publikum in seinen Bann. Wassili Kalinnikows Sinfonie Nr. 1 in g-Moll verlangte von uns allen Höchstleistungen, viel Kraft und Durchhaltevermögen, technische Bravour und Klang, Klang, Klang… schäumend und perlend wie Crémant sollten wir spielen, gerade wenn es schwierig wird.

Das schreibt unsere Dirigentin Nóra dazu: „Ein großes Bravo für unsere großartigen Konzerte am Wochenende! Wir haben uns mit der Programmauswahl vor eine richtig große Herausforderung gestellt, und haben sie prächtig gemeistert! Ein kräftiges Händeschütteln und eine Umarmung für ALLE von uns!“ Wir freuen uns und sind ein bisschen stolz, dass wir diese Stücke so schön auf die Bühne gebracht haben. Auf dem Bild genießt Nóra den Crémant, den wir ihr geschenkt haben als Dank für die begeisternde Probenarbeit.

Probenwochenende für unser Winterkonzert

Für unsere anstehenden Konzerte haben wir an diesem Wochenende heftig geprobt und dabei intensive Momente mit Grieg und Price erlebt. Am Samstag waren wir den ganzen Tag im Emmaus-Gemeindehaus in Zehlendorf, am Freitag und Sonntag im Gartensaal der Villa Morgenroth am Botanischen Garten. Obwohl wir kräftig gewachsen sind, passen wir immer noch hinein, aber ein bisschen knapp…

Im Emmaus-Gemeindesaal konnten wir am Samstag in voller Größe die wunderbare Musik proben…

Die Vorfreude auf die Konzerte steigt!

Die Konzerte rücken näher!

Unser Plakat für die Winterkonzerte 2023/24

Auf zu neuen Welten! heißt es für das Sinfonieorchester Steglitz in den kommenden Konzerten. Sie finden am 24. & 25. Februar 2024 statt. Auf dem Programm stehen die Peer Gynt Suiten von Edvard Grieg sowie die 1. Sinfonie von Florence Price.

Probenwochenende im Kurt-Löwensteinhaus in Werneuchen

Vom 23.-25. Juni 2023 waren wir zum Probenwochenende im Kurt-Löwenstein-Haus in Werneuchen. Von früher her hatten manche Orchestermitglieder eine gemischte Erinnerung an dieses Quartier. Aber jetzt ist alles renoviert, es gibt einen nagelneuen Probensaal, schöne Zimmer, ordentliches Essen und sehr freundliches Personal. Wir waren alle begeistert und bester Stimmung.

Noch mehr gute Laune aber hat uns die intensive Probenarbeit gemacht. Wir haben uns richtig tief in Mendelssohn, aber vor allem in Meyerbeer und Hey hineingestürzt. Dank Nóras Kreativität und Begeisterungsfähigkeit begann die Meyerbeer-Festouvertüre so richtig zu funkeln. Und im Cello-Konzert haben wir nicht nur die technischen Herausforderungen gemeistert, sondern auch tiefe, emotionale Momente gemeinsam erlebt – diese neue Musik hat uns ganz gefangen genommen. Die Vorfreude auf die Konzerte wächst…